Lean Six Sigma steigert die Produktivität bei Parmaco und fördert die kontinuierliche Verbesserung
Als Experten für dynamische Architektur suchen wir ständig nach neuen Wegen, um unseren Kunden flexibler und effizienter zu dienen. Unsere Mietgebäude passen sich den sich wandelnden Bedürfnissen an. Sie lassen sich vergrößern oder verkleinern, versetzen und umfunktionieren. Um mit den Erwartungen unserer Kunden und den Anforderungen der Branche Schritt zu halten, verfeinern wir unsere Prozesse ebenso systematisch wie wir unsere Gebäude entwickeln.
Im Rahmen unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung haben wir im Oktober 2025 unser Lean-Six-Sigma-Programm gestartet. Das Programm zielt darauf ab, die Kompetenz unserer Mitarbeiter zu stärken und die Steigerung der unternehmensweiten Produktivität deutlich zu beschleunigen.
Was ist Lean Six Sigma? Es handelt sich um eine Methodik, die Lean-Denken und Six Sigma miteinander verbindet. Lean konzentriert sich auf die Beseitigung von Verschwendung, während Six Sigma Fehler und Schwankungen reduziert. Ziel ist es, sowohl die Effizienz als auch die Qualität von Prozessen zu steigern. Die ersten Ergebnisse des Programms zeigen, dass eine systematische, kontinuierliche Verbesserung bereits kurzfristig greifbaren Mehrwert schafft.
Kalle Josefsson, Leiter des Bereichs Operational Excellence & Finland Delivery Operations, ist für das Programm in seiner Gesamtheit sowie für dessen Umsetzung im Tagesgeschäft von Parmaco verantwortlich.
Wir haben Kalle zum Lean Six Sigma Programm interviewt.
F: Was ist das Ziel des Lean-Six-Sigma-Programms bei Parmaco?
A: Ziel ist es, das Verständnis unserer Mitarbeiter für die Lean-Six-Sigma-Methode zu vertiefen und die Produktivität auf Unternehmensebene deutlich zu steigern. Wir wollen eine systematische, datengestützte Herangehensweise an die Weiterentwicklung unserer Betriebsabläufe fördern und sicherstellen, dass Verbesserungen messbar und nachhaltig sind.
F: In welcher Phase befindet sich das Programm derzeit?
A: Das Programm wurde im Oktober 2025 ins Leben gerufen. Die ersten Schulungsrunden wurden bereits in Finnland und Schweden durchgeführt.
Im Laufe des Jahres schulen wir vier Gruppen, d. h. eine pro Quartal. Das Ziel ist es, bis Ende 2026 etwa 60 Lean Six Sigma Yellow Belts zu haben – also Personen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens, die auf Grundniveau geschult wurden.
F: Wie schlägt sich die Schulung in der Praxis nieder?
A: Die Schulung umfasst stets ein Praxisprojekt. Im Rahmen dieser Projekte streben wir in der Regel Verbesserungen von 25 bis 50 % in ausgewählten Entwicklungsbereichen an. Dazu gehören beispielsweise Fragen der Montage oder die Steigerung der Effizienz beim Umgang mit Modulen.
F: Hat das Programm bereits Ergebnisse erzielt?
A: Ja. Die Projekte der ersten Ausbildungsrunde werden die Kosten des Programms für die Umsetzung im Jahr 2025 und den Plan für 2026 decken.
Unser Ziel für die Zukunft ist es, dass sich unsere Investitionen in Lean Six Sigma mindestens um das 5- bis 10-Fache auszahlen.
F: Was ist das langfristige Ziel des Programms?
A: Langfristig streben wir an, dass mindestens die Hälfte unserer Büroangestellten eine Ausbildung auf dem Niveau des Lean Six Sigma Yellow Belt und etwa 10 % auf dem nächsthöheren Niveau, dem Green Belt, absolvieren.
Dadurch wird sichergestellt, dass die systematische kontinuierliche Verbesserung kein eigenständiges Projekt ist, sondern ein fester Bestandteil des täglichen Betriebs und der Unternehmenskultur von Parmaco.
Das Lean Six Sigma-Programm ist ein wichtiger Schritt hin zu einem effizienteren, qualitativ hochwertigeren und wettbewerbsfähigeren Parmaco – gemeinsam und in ständiger Weiterentwicklung.
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